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Parkour: Playstation the Way, Köln (Part One)

July 20th, 2008

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Da ich in meinem ganzen Leben noch nie Sport gemacht habe, waren meine Erwartungen an unseren Parkourworkshop eigentlich keine. Weil Zero als fortgeschrittener Sportler lieber achtzig Prozent seiner Zeit dazu nutzte Fap-Material zu sammeln:



wählte ich mich mit unsrem gemeinsamen Kumpel, Dizzy D, (Klemminem, der ebenfalls mit uns im Auto gesessen hatte, schwuchtelte bereits kurz nach unserer Ankunft ab und verbrachte den Tag lieber mit seiner Schwester, allerdings nicht ohne in einem glorreichen und heroischen Auftritt am Abend vor dem Dom wieder in Erscheinung zu treten wie der Phönix aus der Asche) der ebenfalls mitgekommen war, in eine der Gruppen ein. Als es an die Frage ging wer Anfänger sei stellten wir uns einfach dumm und hoben nicht die Hände. Der Inselaffige Coach sprach ja kein Deutsch, ich plädierte auf Schwierigkeiten bei der Völkerverständigung, es gab ohnehin schon genug Idioten die meinten den armen Kerl in erbärmlichen Englisch zu texten zu müssen. Meinen Plan mich als Pro auszugeben und mir sämtliche Tricks einfach aus dem Fußgelenk zu schütteln hielt ich für verdammt clever, bis ich durch die brutale Gewalt der Schwerkraft wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde, wobei… eigentlich war es eher der Stahlbeton eines Rampenparks. In der ersten Ausführung des Präzisionssprunges bekam ich Probleme mit der Präzision und knackste mir den Fuß an. Nachdem ich mir das Gelenk von einem der Medics (und keiner heißen Krankenschwester wie mir eigentlich versprochen wurde) hatte eintapen lassen, der mir eigentlich sympathisch gewesen war, bis er gesagt hatte das er 300 nicht mochte, konnte ich meinen Feldzug durch die Welt des Parkours (der eigentlich am passendsten mit den Worten “EPIC FAIL” beschrieben wäre) noch einige Stunden fortsetzen, bis ich schließlich meinen tiefverwurzelten Hass für Bewegung reaktiviert und meinen Fuß völlig unbrauchbar gemacht hatte und nur noch mit der Kamera herum schlurfen konnte wie ein voyeuristischer Zombie. Dabei sind mir einige Eigenarten dieser Sportart aufgefallen. Erstens: Um wirklich den smoothen Style und die matrixartige Überwindung der Schwerkraft zu erreichen wie es Profis wie Daniel Ilabaca tun, braucht man schonmal einen geschmeidig und beweglich trainierten Körper, der gut in der Lage ist sein eigenes Gewicht zu ziehen und zu halten und außerdem muss man den Präzisionssprung perfekt beherrschen, dann und erst dann kann man Tricks im Parkour zur Perfektion bringen. Vorher wird sich selbst alles was man steht im Bewegungsablauf nicht einer gewissen Plumpheit entbehren. Zweitens: Die Hälfte der Zeit verbringen Parkourläufer mit herumstehen:

abspacken

und sinnlosem herumrennen

Nichts desto Trotz kann ich nicht behaupten nicht meinen Spaß gehabt zu haben. Als die netten Damen vom Catering Wraps und Sandwiches servierten war der Tag gerettet. Den Rest meines Aufenthaltes konnte ich nun in Ruhe damit zu bringen Videos von cooler Choreoaction zu machen

und mit einem gefälschten Presseausweis die lebende Scheiße aus den Playstationfags zu trollen. Stumme Unterstützung erhielt ich hierbei von einer kleinen, pink gekleideten Japanerin die in der Chilloutlounge neben den Tischen mit den PSP (Portable Sharingdevice for Pedophiles) auf einem pinkfarbenen DS spielte. Zeros Kamera stellte sich durch ihre geniale Slowmo-Technologie als ein wesentlich besseres device zur Beschaffung von CP heraus als die lächerlichen PSP-Kameragadgets mit denen Sonyfags die Halle trollten, obwohl diese Erweiterung angeblich speziell von Sony zu diesem Zweck entwickelt worden ist. Dizzy D sorgte in der Zwischenzeit noch ordentlich für Action und mischte die Massen auf, bis er schließlich zum Affen wurde.

Komik stellte sich schlagartig ein.

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